Scharfe Kritik an Siegfried Zimmer

Scharfe Kritik an Siegfried Zimmer

In einem wunderbaren Kommentar übt Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher scharfe Kritik an den unmöglichen Vortragsstil des immer populärer werdenden Professors Siegfried Zimmer. Viele Christen sind tief beeindruckt von Zimmers Vorträgen auf der Plattform „Worthaus“. Die Inhalte werden ansprechend und auch sehr fromm vermittelt, haben aber an etlichen Stellen leider recht wenig mit dem biblischen Glauben etwas zu tun. Das erkennen (Gott sei es geklagt) noch viel zu wenige, aber gleichzeitig mehrt sich (Gott sei es gedankt) der nötige Widerspruch!

Hier zitiere ich die 7 Kritikpunkte von Thomas Schirrmacher:

  • Zimmer argumentiert meist sehr emotional, nicht mit belegten Argumenten oder Forschungsergebnissen.
  • Zimmer stellt seine Sicht immer als die reine Sicht der Wissenschaft dar, für die Gegenposition zitiert er aber nie Wissenschaftler, die sie vertreten.
  • Zimmer stellt Andersdenkende pauschal als ungebildete, unwissende und fromme Angsthasen dar.
  • Lange bevor eine solche Sprache in den Kommentarspalten der Internetmedien Alltag wurde, benutzte Zimmer eine große Bandbreite spöttischer Formulierungen gegenüber Andersdenkenden.
  • Zimmer tut so, als wäre seine jeweilige Sicht die eine, wahre Sicht der Wissenschaft und alle Andersdenkenden teilten sie nicht, weil sie unwissend seien und mit der Wissenschaft auf Kriegsfuß stünden. Er wird damit der Vielfalt der Positionen auch im Bereich der nicht-bibel-treuen Theologie nicht gerecht, denn zumeist ist seine Position auch im nicht-bibeltreuen nur eine Position unter vielen.
  • Zudem sind Zimmers Positionen zumeist die Standardpositionen aus den Jahrzehnten seiner Studienzeit und anfänglichen Dozentenzeit, nicht aber der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion.
  • Siegfried Zimmer springt in seiner Argumentation ständig zwischen verschiedenen Themen hin und her, statt bei den Argumenten pro und contra zum Thema zu bleiben, und vermischt gerne die Diskussion über den Befund der Evangelien mit modernen Fragestellungen und Forderungen.

Ich empfehle sehr den gesamte Artikel zu lesen: Siegfried Zimmer und der „Menschensohn“