12. Juni 2022

Der breite und schmale Weg

Der breite und schmale Weg

Herzlich willkommen in der Christusgemeinde Emmendingen.

Ich empfand es soeben als sehr spannend, als wir darum gebeten wurden, unsere Handys in den Flugmodus zu schalten; prompt senkten alle den Kopf und machten die Eingabe. Jetzt sage ich: Holt doch eure Bibeln heraus und lasst uns in die Predigt gehen – und dann gehen nicht so viele Köpfe herunter, um zu suchen. Das lasse ich einmal so im Raum stehen.

Wir befinden uns in Matthäus 7. Wir sind immer noch in der Bergpredigt von Jesus Christus, und über viele Wochen – inzwischen Monate – beschäftigt uns die sogenannte Bergpredigt, in der Jesus sehr viele Themen erarbeitet, beackert und predigt.

Jesus hat damit gezeigt, dass er im Einklang mit dem Alten Testament ist. Er ist kein Revolutionär, der sich gegen Gottes Wort aus dem Alten Testament stellt, sondern vielmehr aufdeckt und offenbart, dass in den damaligen Tagen das Alte Testament verkehrt wurde. Er möchte die Gemeinschaft, die ihm zuhört, wieder zurückbesinnen, auf das Fundament. Er möchte erklären: Wie funktioniert das Alte Testament, wie soll es verstanden werden, wie soll es ausgelebt werden?

Das  Alte Testament wird immer umschrieben mit den Begrifflichkeiten das Gesetz und die Propheten. Wir haben im Alten Testament verschiedene Literaturgattungen, einmal die Gesetzestexte und auch die Propheten. Und beides zusammen ergibt das Alte Testament im damaligen Verständnis. Dieses Gesetz und die Propheten werden von Jesus sehr geschätzt und gewürdigt.

Nachdem Jesus viel über das Alte Testament gesprochen hat, fasst er seine Predigt in einem einzigen Satz zusammen. In Matthäus 7, Vers 12 lesen wir:

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.

Noch einmal: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.

Das alte Testament ist ein ziemlich dickes Buch, eine Sammlung von vielen Schriften. Aber Jesus sagt, dass man all diese Dinge auf diese Formel herunterbrechen kann. Sprichwörtlich wurde das, was Jesus hier sagt, in unserer Zeit, als goldene Regel bezeichnet. Hat das schon einmal jemand gehört? Die goldene Regel? Sie ist eigentlich recht bekannt – in Emmendingen vielleicht nicht so sehr? Ja, einigen. Die goldene Regel, also darauf kommt es an.

Moderne Unternehmen geben heutzutage auf ihren Internetseiten ihr Mission-Statement, ihr Vision- Statement und ihre Werte preis – die sogenannten Values, die das Unternehmen vertritt. Das ist zurzeit ganz modern. Seit einigen Jahren macht man sich darüber Gedanken: Wie soll unser Unternehmen eigentlich geführt werden? Was soll unser Unternehmen ausmachen? Lasst uns Werte miteinander festlegen – und dann werden diese auf schönen Wänden veröffentlicht. Das habt ihr vielleicht schon einmal gesehen oder erlebt: Wofür steht dieses Unternehmen?

So wie Unternehmen das heute gerne machen, hat auch Jesus – so könnte man sagen – das Mission-Statement des Königreiches zusammengefasst in diesem Wort, Vers 12:

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch!

Das ist eine Faustregel für unser Verhalten. Bei allen Möglichkeiten, wie wir auf die Alltagsherausforderungen reagieren: Das ist die maßgebliche Regel.

Dieses Sprichwort wurde auch in unseren Breitengraden umschrieben. Einige kennen vielleicht dieses deutsche Sprichwort: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Kennt das jemand hier in Emmendingen? Ja, mehr. Okay, ihr kennt mehr die deutschen Sprichwörter als das, was Jesus sagt – die goldene Regel.

Also: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu – das hat eine Ähnlichkeit zu dem, was Jesus gesagt hat. Aber Vorsicht! Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu ist sehr, sehr passiv. Das bedeutet einfach: Nichts tun, einfach niemandem etwas antun.

Aber Jesus ruft nicht zur Passivität auf – Lasst einfach alle Menschen in Ruhe –, sondern Jesus fordert Aktivität. Er fordert, dass wir proaktiv sind.

Christlicher Glaube ist nicht passiv, sondern ein aktives Bemühen. Jesus sagt: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihnen auch.

Ihr seid gefragt zu handeln, euch für den anderen zu interessieren. Ihr wisst ganz genau, was ihr für euch wünscht, was euch guttut, wovon ihr profitiert. Und weil ihr das so genau wisst, das, was ihr dort erkennt, das tut auch anderen und segnet sie damit.

Jesus ging zu seiner Zeit davon aus, dass die Menschen sich sehr wohl selbst geliebt haben. Aus Jesu Perspektive muss man den Menschen nicht beibringen, sich selbst zu lieben. Jeder liebt sich selbst, jeder weiß, was ihm guttut, was das Beste für ihn ist. Denn jeder von uns wünscht sich das Beste für sich selbst. Das ist eine Form von Selbstliebe.

Klar, wenn wir in den Spiegel schauen – ihr nicht, aber ich –, dann denken wir manchmal: Da ist nicht so viel Selbstliebe, wenn ich mich sehe. Aber im Grunde sind wir doch sehr, sehr auf uns selbst fixiert. Unsere Gedanken kreisen ständig um unsere Wünsche, unsere Sehnsüchte, unsere Belange. Und wir möchten gerne, dass andere unsere Bedürfnisse stillen.

So selbstlos wir uns auch geben, so stark erhoffen wir uns doch, dass die Beziehungen, die wir haben, uns etwas geben und unsere Bedürfnisse befriedigen.

Johannes Calvin, ein alter Reformator sagte einmal, Zitat:

„Wenn es um unseren eigenen Vorteil geht, gibt es keinen von uns, der nicht minutiös und einfallsreich erklären könnte, was zu tun ist.“

Jeder könnte Bücher füllen mit Ideen, was zu tun ist, damit es mir gut geht, damit ich zufrieden bin.

Ich weiß nicht, wie du heute in den Gottesdienst gekommen bist. War deine Perspektive vielleicht: Ich gehe in die Gemeinschaft, um minutiös die Bedürfnisse meiner Geschwister zu stillen, um ein Segen für sie zu sein, denn ich weiß genau, er benötigt dies, sie braucht jenes, und ich komme, um sie zu segnen?

Oder ist es nicht oft so, dass wir in den Gottesdienst gehen und ganz genau wissen, was wir eigentlich brauchen? Welche Bedürfnisse wir haben? Und dass der Pastor gefälligst auch dazu da ist, diese Bedürfnisse zu stillen? Dass ich erfüllt herausgehe, dass ich beschenkt und gesegnet bin?

Es ist kein Problem, wenn du vom Herrn gesegnet sein möchtest. Ja, es ist eine gute Sache. Gott möchte uns segnen. Aber wir sind sehr stark von Selbstliebe durchdrungen, sehr von Selbstbezogenheit bestimmt – auch wenn wir Mühe mit einigen Dingen an uns haben.

Selbstverständlich, Selbstannahme ist ein Thema, aber nicht das Thema unseres Bibeltextes heute. Jesus geht davon aus: Du liebst dich selbst verhältnismäßig gut. Du weißt genau, was du brauchst.

Und es ist tatsächlich so, dass unsere übertriebene Selbstliebe und Selbstbezogenheit oft der Grund für Streit und Auseinandersetzungen sind. Zwist in Familien oder Gemeinden entsteht häufig aus einer übertriebenen Selbstbezogen-heit, weil wir ich-zentriert leben. Ich und mein Königreich.

Nicht umsonst sagt Jakobus in Kapitel 4, Vers 1: Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten?

Ihr habt eine Begierde, eine Lust, eine Sehnsucht in euch, die wie Feuer brennt. Und ihr wollt, dass diese Begierde gestillt wird. Und wenn sie nicht gestillt wird, lasst ihr es den anderen spüren, dass es ein Problem gibt.

Denn ihr denkt: Du bist dazu da, meine Bedürfnisse zu befriedigen. Du bist dazu da, dass es mir gut geht.

Das führt ganz schnell zu Problemen – auch in Familien, wo man sich innig liebt. Wenn man in seiner Bedürftigkeit nicht gesehen wird, wenn die eigenen Sehnsüchte, nicht gestillt werden, oh, da können wir so grantig, so ungenießbar werden.

Kennt ihr das?

Amen! – Hans-Peter hat ein Problem. Der Hans-Peter ist einer, wenn sein Bedürfnis … nein, ich mache Spaß –

Wenn mein Bedürfnis nicht gestillt wird, dann schmolle ich schnell. Sollen die anderen meinen Schmollmund ruhig sehen.

Ja, Waldemar, was ist denn los mit dir? – Ja, weißt du, mein Bauchnabel wurde zu wenig gepinselt. Kennt ihr das?

Wir lassen es die anderen schnell spüren, wenn wir zu kurz kommen. Das wollen wir nicht. Doch Jesus beruft uns nicht dazu, dass wir in unserer Selbstbezogenheit wachsen.

Unsere Kultur ist jedoch voll davon. Machen wir uns nichts vor: Die ganze Werbung, unser ganzer Lifestyle in diesem Jahrhundert ist pure Selbstbezogenheit. Alles schreit: Du bist dein eigener Herr. Dein Glück, deine Maßstäbe, sind das Optimum. Nicht die Bedürfnisse der anderen.

Jesus dreht den Spieß um und sagt: Ihr seid dazu berufen, ein Segen für andere zu sein. Ihr seid nicht für euch selbst da.

Das Mission-Statement des Königreiches Gottes ist, dass wir Diener sind, dass wir andere im Blick haben. Und Jesus forderte eingangs der Bergpredigt – ich habe es schon mehrfach gesagt – eine Gerechtigkeit, die wir leben sollen, die die Gerechtigkeit der Pharisäer weit übertrifft und weit überlegen ist.

Eure Gerechtigkeit, euer Lebensstil, soll grundsätzlich anders sein als die Gerechtigkeit der Pharisäer und der – ich sage mal so – damaligen Theologen und Pastoren. Denn die Pharisäer waren exzellent darin, anderen vorzuschreiben, wie sie leben sollen.

In Matthäus 23, Vers 4 sagt Jesus: Sie binden aber schwere und schwer zu tragenden Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.

Also: Wir sagen anderen sehr genau, wie sie zu leben haben, aber selbst sind wir nicht bereit, das auszuleben, was wir als Wahrheit erkannt haben.

Die goldene Regel, mit der wir es in Vers 12 zu tun haben, sagt aus, dass wir den Standard Jesu primär an uns selbst anlegen sollen – und nicht an andere.

Wir sind nicht dazu da, anderen zu sagen, wie sie handeln sollen, damit wir zu unserem Glück kommen. Der Standard Jesu ist ein Wort, das zuerst einmal für mich gilt. Es beginnt bei mir. Ich muss selbst in den Fußspuren Jesu leben und anderen ein Segen sein.

Bist du anderen ein Segen?

Wen hast du in der vergangenen Woche gesegnet? Für wen warst du ein Segen in der vergangenen Woche? Für wen möchtest du in der nächsten Woche ein Segen sein? Wem dienst du überhaupt? Dienst du? Und wenn ja, wem?

Das sind Fragen, auf die Jesus Antworten haben will. Siehst du überhaupt andere?

Oh Leute, ich merke so sehr, wenn ich meine Gedanken frei denken lasse, wie sehr ich von mir selbst bestimmt und erfüllt bin, dass ich mich manchmal erschrecke.

Krass, du bist dreifacher Vater, und du denkst mehr über dich nach als über deine Kinder. Du denkst über dein eigenes Wohl oft mehr nach als über das Wohl deiner Kinder.

Du bist mit schweren Schicksalen konfrontiert, wo Menschen wirklich extrem leiden, aber wenn es darauf ankommt, sind meine Gedanken: Waldemar, Waldemar, Waldemar, Waldemar.

Jesus beruft uns dazu, das Beste für andere Menschen zu suchen.

Das ist die Zusammenfassung seiner ganzen Bergpredigt – das, was das Reich Gottes ausmacht, das, was wir widerspiegeln sollen, was Gott in uns multiplizieren möchte, also vermehren möchte. Es ist das, was diese Welt umkrempeln soll, unseren Radius, unseren Einflussbereich.

Wir sollen Licht und Salz sein für diese Welt. Das ist die goldene Regel.

Mit der goldenen Regel gäbe es an dieser Stelle eigentlich den perfekten Abschluss. Jesus könnte jetzt den Sack zumachen.

Jesus, du hast alles gesagt. Du hast ganz zum Schluss noch einmal, wie auf einem Werbeschild, dein Mission-Statement formuliert. Dafür steht das Reich Gottes. Jetzt ist genug, jetzt kannst du nach Hause gehen. Du hast alles gesagt, was die Leute hören sollen.

Allerdings wäre Jesus nicht Jesus, wenn er nicht noch mit ein paar extremen Wahrheiten um die Ecke käme, um uns aufzurütteln.

Denn bevor Jesus die Leute entlässt – denn tatsächlich sind wir gerade im Sinkflug der Bergpredigt. (Sagt man das? Nicht im Absturz, sondern im Sinkflug.) – bevor Jesus die Leute entlässt, belässt er es nicht einfach bei: Das ist die goldene Regel für das Reich Gottes.

Nein, er warnt seine Zuhörer: Ihr müsst euch nun entscheiden.

Du hast jetzt viel gehört. Du sitzt artig in den Reihen, hörst über die Exzellenz Gottes, die hohe Moral, wie gut Gott ist und dass er das Gute in uns vervielfältigen möchte.

Aber jetzt warne ich dich: Entscheide dich.

Denn nur, weil du das gehört hast, heißt es nicht, dass das Wahrheit in deinem Leben wird. Du musst eine Entscheidung treffen.

Und Jesus stellt seine Jünger jetzt, im restlichen Kapitel 7 vor die Wahl und bringt verschiedene Bilder:

Er stellt sie vor die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Pforten: eng und breit (Vers 13).  Dann zwei unterschiedliche Wege: schmal und breit (Vers 14). Später, wer das Kapitel kennt, wird sich daran erinnern, spricht er von unter–schiedliche Arten von Propheten, denen man sein Gehör leiht (Vers 15). Von unterschiedlichen Arten von Jüngern (Vers 22). Und von zwei unterschiedlichen Fundamenten (Vers 24), auf denen wir unser Leben aufbauen können.

Es gibt immer nur: entweder – oder. Auf welcher Seite stehst du?

Du kannst niemals mittendrin stehen. Du kannst nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.

Wenn du meine Worte hörst, dann erwarte ich von dir eine Entscheidung, dass du dir bewusst bist, auf welchem Weg du unterwegs bist. Ob du wirklich mit mir unterwegs bist – oder ob du am Ende des Tages doch dein eigenes Ding machst.

Und das sollte uns nicht verwundern, denn die ganze Bibel ist voll davon: Es gibt eine klare Unterscheidung zwischen links und rechts, Licht und Finsternis.

Im 5. Mose 11, Vers 26, wird das Volk Gottes, Israel, konfrontiert: Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor. Du hast die Wahl. Was willst du? Du entscheidest. Wenn du dich nicht für den Segen entscheidest, dann hast du den Fluch. Den kassierst du.

In 5. Mose 30, Vers 15, heißt es: Siehe, ich habe dir heute vorgelegt, das Leben und das Gute, den Tod und das Böse. Diese zwei Möglichkeiten hast du. Mittendrin gibt es nichts.

Psalm 1, Verse 1 und 2, Worte, die oftmals gelesen werden und bekannt sind: Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!

Es gibt den Rat der Gottlosen, dass du dich füllen lässt, indem du dich mit Menschen tummelst, die Gott nicht kennen – und dann auch nach ihrem Lifestyle lebst. Oder du bist auf der anderen Seite: Du hast deine Lust am Gesetz Gottes.

Welchem Rat folgst du? Welchen Worten schenkst du Gehör? Entweder den Rat derer, die Gott nicht kennen und Gott nicht wollen – oder den Worten Gottes, und du hast deine Lust daran, in Gott zu wachsen.

Das finden wir schon am Anfang der Bibel, im Paradies, wo es zwei Wege gab: den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis.

Und wenn wir ins Neue Testament springen, sehen wir, dass die Apostel genauso weitermachen. Das, was im Alten Testament steht und was Jesus gemacht hat, wird fortgesetzt.

1.Johannes 3, Vers 10 beschreibt uns, entweder sind wir aus Gott geboren oder wir sind nicht aus Gott geboren.

Höre mich gut! Es gibt nichts dazwischen. Entweder sitzt du heute hier und kannst sagen: Ich bin aus Gott geboren, ich habe neues Leben von ihm empfangen, ich gehört zu ihm, ich bin ein Kind Gottes, und Gott ist mein Vater.

Oder du kannst das nicht sagen. Dann bist du nicht aus Gott geboren und gehörst nicht zu Gott – zumindest noch nicht.

Und Johannes ist noch viel extremer. Er sagt nicht nur: Entweder hast hast du neues Leben von Gott bekommen oder aber du hast kein neues Leben von Gott bekommen, sondern er treibt es auf die Spitze – fast bis ins Unermessliche und schwer Aushaltbare. Er sagt: Entweder sind wir Kinder Gottes oder wir sind Kinder des Teufels.

Das müssen wir heute hören. Wer sind wir? Können wir darauf eine Antwort geben, wenn wir mit Jesu Worten konfrontiert sind? Haben wir uns entschieden? Ist uns klar, auf welcher Spur wir laufen? Denn es geht am Ende um alles oder nichts.

Entweder bin ich mit Gott, bei Gott – Gott ist bei mir. Oder ich bin ohne Gott, in dieser Welt verloren, und am Ende einfach nur ein Nachfolger des Satans höchstpersönlich.

Das sind harte Worte. Sie sind so unglaublich schwarz-weiß, so primitiv. Es sind Dinge, die wir gerne überhören und erst recht nicht predigen wollen. Glaubt mir, in meinem Kalender steht nicht, dass ich über solche Themen predigen möchte – weil man sich damit so viele Fans macht. Gewiss nicht.

Aber, meine Lieben, dieses Simple, diese Einfachheit, dieses entweder – oder, durchzieht die ganze Schrift. Und wir können es uns nicht leisten, im Hier und Jetzt ununterbrochen zwischen den Stühlen zu stehen, uns in differenzierten Graubereichen zu bewegen, und dann am Ende vor Gott zu erscheinen – ahnungslos ins Verderben rennend, weil wir nicht bereit waren, die Radikalität von Jesu Worten anzunehmen.

Wir haben kein Recht und keine Option, Jesu Worte abzumildern, dass sie uns zuträglicher sind – dass wir ein besseres Gefühl dabei haben. Was haben wir davon?

Natürlich können wir das machen. Wir können das hier und jetzt tun. Und dann? Was haben wir dann? Dann hätten wir eine nette Zeit, eine angenehme Gemeinschaft – aber wir liefen an der Wahrheit Gottes vorbei. Und wir wählen damit den breiten Weg. Wohin der führt, wird Jesus gleich beschreiben.

Nach seiner langen Bergpredigt, auch mit der goldenen Regel, die wir uns gerade erarbeitet haben, sagt Jesus: Das passiert nicht von selbst. Es braucht den festen Entschluss, Teil des Reiches Gottes zu sein. Es braucht die Entscheidung, dass sich das Reich Gottes in meinem Leben manifestiert, sodass wir die Macht und die Veränderungs-kraft Gottes erfahren.

Aber das wird nur dann der Fall sein, wenn wir mit Jesus sind, wenn wir bei Jesus sind, wenn wir in Jesus sind. Ohne Jesus ist das nicht möglich.

Mit dem Bild der Pforte und des Weges prüft Jesus nun, ob wir wirklich mit ihm unterwegs sind.

Und bevor wir in den Vers 13 hineingehen und uns mit dem Bild der Pforte beschäftigen – also diese Tür, durch die wird hindurchgehen, sei es die breit oder die schmal, und mit dem Weg, von dem die Rede ist –, müssen wir uns vor Augen führen: Jesus sagt über sich selbst, dass er diese Tür und dieser Weg ist.

Es geht also darum: Entweder entscheide ich mich für Jesus oder gegen ihn.

Jesus sagt in Johannes 10, Vers 9: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Die Metapher, die er hier gerade verwendet, ist die der grasenden Schafe. Ich weiß, niemand will ein Schaf sein, aber die Bibel verwendet nun einmal dieses Bild immer wieder: dass wir Weide haben, dass wir Nahrung bekommen, dass wir versorgt sind, umsorgt sind, dass wir Leben haben.

Jesus sagt: Ich bin die Tür. Und jetzt spreche ich gerade über mich. In Johannes 14, Vers 6 sagt er das sehr bekannte Wort: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

Also: Jesus ist die Tür, durch die man gehen soll, und Jesus ist auch der Weg, auf dem man unterwegs sein soll, um Leben zu haben.

Lasst uns den Vers 13 lesen: Geht hinein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.

Noch einmal: Geht hinein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.

Wenn wir ganz aufmerksam lesen, sehen wir zu Beginn – bevor es um den breiten Weg geht –, dass Jesus eine Aufforderung ausspricht, ein Imperativ, was wir zu tun haben. Wozu fordert er uns auf? Geht hinein durch die enge Pforte. Und danach beschreibt er die weite Pforte und den breiten Weg, der zum Verderben führt, wo viele unterwegs sind. Aber am Anfang steht die Aufforderung: Geht durch die enge Pforte.

Warum braucht es den Aufruf, durch die enge Pforte hineinzugehen, während wir keinen Aufruf finden, durch die weite Pforte und auf den breiten Weg zu gehen? Dazu findest du keine Aufforderung. Eine Aufforderung, aktiv zu werden, gibt es nur dafür, durch das enge Tor und auf den schmalen Weg zu gehen.

Warum ist das so? Es braucht unsererseits keine Überlegungen und auch keine Mühe, auf dem breiten Weg zu gehen. Um auf den breiten Weg zu landen, brauchst du keine willentliche Entscheidung. Wenn du nicht mit Jesus unterwegs bist, dann brauchst du keine aktive Entscheidung à la: Ich will auf dem breiten Weg gehen. Auf dem bist du dann bereits. Dafür braucht es keinen Willensentschluss.

Aber es braucht eine Kehrtwende, um den schmalen Weg zu gehen und die enge Pforte zu wählen. Um bei Jesus zu sein, braucht es eine aktive Entscheidung. Und wer sich nicht aktiv für Jesus entscheidet, ist bereits auf dem breiten Weg, der ins Verderben führt.

Das bedeutet: Wenn Jesus hier davon spricht, dass du dich entscheiden musst, durch die enge Pforte zu gehen und auf dem schmalen Weg zu wandeln, zeigt er uns, dass wir von Natur aus – jeder von uns – bereits auf dem breiten Weg sind.

Das ist eine sehr demütigende Wahrheit, weil wir in der Regel sehr hoch von uns denken. Denn in Auseinander-setzungen sind doch immer zuerst einmal die anderen schuld, oder?

Zuerst einmal: Schau mal den an! Es ist einfach unmöglich, wie der sich verhält.

Aber dass, während wir mit einem Finger auf andere zeigen, gleichzeitig drei Finger auf uns selbst weisen – dessen sind wir uns oft nicht bewusst. Jeder von uns ist von Natur aus, das ist das, was Jesus hier sagen möchte, auf dem breiten Weg unterwegs.

Darum sagte Epheser 2, Vers 3 ein sehr unangenehmer Vers: Unter diesen – den Söhnen des Ungehorsams – hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen.

Wohlgemerkt: Der christliche Glaube funktioniert nicht so: Hey, wir waren schon immer die Guten, und die anderen sind die Bösen.

Sondern: Hey wir sind von Natur aus alle Sünder.

Von Natur aus verdienen wir alle den Zorn Gottes, weil wir alle von Natur aus, wenn es nicht zu einer Kehrtwende in unserem Leben kommt, auf dem breiten Weg unterwegs sind. Wir tun die Dinge, die Gott nicht gefallen, und lassen die Dinge nicht, die Gott verboten hat.

Und darum heißt es: Unter den Söhnen des Ungehorsams hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches. Also: die Sehnsüchte und die Lüste des Menschen, der Gott nicht kennt – das Fleisch –, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten.

Das tut jeder. Jeder tut das. Jeder tut, wenn er Gott nicht kennt, erst einmal nur das, was er will. Das ist unsere ureigene Motivation. Du wachst nicht auf und sagst: Ich werde Dinge tun, die ich nicht tun will. Nein, du tust die Dinge, die du tun willst. Wir tun das, was wir wollen.

Aber die Bibel ist sehr eindeutig. Paulus, der eine religiöse Erziehung hatte, war so ein richtiges „Christenkind“. Auch hier sitzen einige unter uns, die die Welt noch nie geschmeckt haben. Es war immer nur: Gemeinde, Gemeinde; Synagoge, Synagoge; Bibel, Bibel, Bibel; Lobpreis, Lobpreis, Lobpreis.

Und was ist die Welt? Keine Ahnung, das weiß ich nicht, ich bin ja ein Gemeindekind.

So einer war Paulus. Paulus sagt selbst: Hey, von Natur aus – nur weil du in eine Kirche hineingeboren wurdest, macht dich das nicht zu einem Kind Gottes.

Wenn ich in der Garage stehe, bin ich doch auch kein Auto, oder?

Amen! (Hans-Peters ist heute hellwach.)

Der König David sagt in Psalm 51,7: Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Oh Mann, wie ich mich dagegen wehren möchte, das zu akzeptieren! Aber es ist biblische Wahrheit. Und wenn wir auch nur eine Sekunde ehrlich sind, werden wir sagen: Ja, es ist wahr. Ja, es stimmt. Denn es gibt niemanden, den wir kennen, der moralisch einwandfrei ist.

Dass wir sündigen, dass wir Sünde tun, ist ein Resultat, weil wir Sünder sind. Jetzt wird es ein wenig tricky, ein wenig theologisch: Wir sind nicht Sünder, weil wir sündigen. Sondern wir sündigen, weil wir Sünder sind. 

Ich habe, glaube ich, 75-Prozent abgehängt. Aber kein Problem, ich brauchte lange, um das zu schlucken.

Moment, noch einmal: Wir sündigen, weil wir Sünder sind; und nicht: Wir sind Sünder, weil wir sündigen.

Einige haben die Vorstellung, dass ich deswegen ein Sünder bin, weil ich Sünde tue. Nein, nein, nein. Das, was du tust, ist ein Ausfluss deines Seins.

Wer ich bin, das bestimmt meine Taten. Meine Taten bestimmen nicht in erster Linie, was ich bin, sondern meine Taten zeigen, was ich in Wahrheit bin. Das Innere bestimmt das, was nach außen kommt. Und deswegen sagt Jesus: Wovon das Herz voll ist, das geht über den Mund heraus – in meinen Worten.

Und das ist eine harte biblische Wahrheit: Du sündigst, weil du ein Sünder bist. Nicht deine Sünden machen dich erst zu einem Sünder. Sondern, wie David es sagen kann: Siehe, in Schuld bin ich geboren, in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Warum sagt David das ausgerechnet in Psalm 51? – Ich bringe diesen Psalm gefühlt in jeder Predigt –. Es geht darum, dass er Ehebruch begangen hat, dass er eine Frau genommen hat, die nicht seine war, und den Ehemann dieser Frau umbringen ließ. Er hat nicht selbst das Messer angesetzt, aber er hat dafür gesorgt, dass der Tod sehr schnell kam, damit er diese Frau haben konnte.

Er hatte Sünde getan, und jetzt erklärt er uns – es ist eigentlich eine Theologiestunde – in Psalm 51, woher das kommt. Es kommt daher, dass ich von Natur aus auf dem breiten Weg unterwegs bin. Und weil ich von Natur aus auf diesem breiten Weg unterwegs bin, tue ich auch entsprechend das, was mich ausmacht.

Ich weiß, es ist hart, über dieses Thema zu sprechen, und wir möchten das Thema gerne aussparen. Aber ich war sehr getröstet, als ich gehört habe, dass Gregor Gysi, der ehemalige Chef der Linken – es wird wahrscheinlich das erste und letzte Mal sein, dass ihr hier ein Zitat von ihm hört. Nicht, weil ich Gedanken über ihn habe, sondern weil Politik nicht mein Metier ist – gesagt hat, Zitat:

Wenn ich in die Kirche gehe, erwarte ich, dass man über Sünde redet und mir die Leviten liest.“

Das fand ich krass! Da habe ich gedacht: Ja, lieber, linker Gregor Gysi, so mancher Christ würde das schon nicht mehr unterschreiben können.

„Wenn ich in die Kirche gehe, erwarte ich, dass man über Sünde redet und mir die Leviten liest.“

Aber so schnell wir einstimmen in dieses Satzes von Gregor Gysi, müssen wir doch aufpassen. Jesu Job ist nicht, uns zu zeigen, wie schlecht und verdorben wir sind, und dass wir auf dem breiten Weg unterwegs sind, Jesus ist nicht gekommen, um uns Vorwürfe zu machen, sondern um aufzudecken und aufzuwecken.

Jesus ist nicht gekommen, um uns die Leviten zu lesen. Es ist richtig, dass wir diese Konfrontation mit der Sünde in unserem Leben auch benötigen, aber nicht als Ziel in sich.

Ich würde Gregor Gysi, wenn ich ihn später einmal begegnen sollte, gerne sagen: Lieber Gregor, es ist schön, wenn dir die Leviten gelesen wurden. Aber das ist noch nicht das Ende der Reise, das ist auch nicht das Ziel der christlichen Botschaft. Die christliche Botschaft zeigt dir einen ungeschminkten Blick auf dein Leben und sagt dir: Jesus möchte es anders machen. Jesus hat eine Vision, einen Plan und eine Sehnsucht für dich. Es ist aus Liebe zu dir, damit es anders werden kann.

Und wenn du dich auf seine Worte einlässt, dann bleibst du nicht dabei: Mir wurden in der Kirche die Leviten gelesen. Sondern du wirst sagen: Ich habe Errettung, Vergebung und Versöhnung erfahren, in dieser Kirche. Gott ist mir nahegekommen. Ich bin Gott begegnet – und keine Leviten.

Darum: Das, was der Herr Jesus macht, Leute, ist eine harte Packung. Es braucht diese Aufforderung: Wähle die enge Pforte, weil du von Natur aus auf dem breiten Weg unterwegs bist. Jesus möchte uns mit diesem harten Wort tief treffen.

Wir sollten nicht zu schnell einen Haken dahinter machen. Na ja, breiter Weg, das sind die da draußen.

Aber ich bin doch hier in diesen Kreisen. Ich bin doch hier in der Gemeinde, und deswegen bin ich schon auf dem schmalen Weg. Schließlich bin ich am Sonntag früh aufgestanden.

Beachtet: Jesus redet hier zu einer Menge von Jüngern und Nichtjüngern – Menschen, die ihn nicht kennen, jedoch eine erste Faszination für ihn haben. Aber auch seine waschechten Jünger, die an seiner Seite sind.

Zu allen erhebt er das Wort und spricht diese Worte.

In der Nähe von Jesus zu sein und Gottes Wort zu hören, macht noch lange keinen Unterschied. Heute hier zu sein, das macht noch keinen Unterschied.

Jesus schärft unser Bewusstsein: Bist du dir im Klaren, auf welchem Weg du unterwegs bist? Bist du dir im Klaren, auf welchem Weg du unterwegs bist?

Wenn es keine Kehrtwende, keinen tiefgründigen Entschluss in deinem Leben gibt, dann bleibst du auf dem breiten Weg, auf dem du bereits die ganze Zeit unterwegs bist. Bist du dir dessen bewusst?

Nur weil du heute ein paar fromme Gedanken gehört hast, verändert dich das nicht. Du musst diese Worte tief in dich hineinfallen lassen, sie annehmen und sagen: Ja, Herr, das ist die Wahrheit. Du sprichst recht, und ich will diesen Worten glauben. Ich will diesen Worten hinterherspüren, hinterherjagen und sie zu meinem Leben machen.

Hast du diesen Entschluss, in deinem Leben gefasst?

Jesus sagt diese Dinge, um die Menschen, die ihn hören, vor dem sicheren Verderben zu retten. Um sie für das Leben zu gewinnen, wofür wir erschaffen worden sind.

Denn was Jesus hier beschreibt – lasst es uns noch einmal lesen: Geht hinein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt und viele sind, die auf ihm hineingehen.

Was Jesus hier sagen möchte: Mein lieber Freund, wenn du auf dieser Spur unterwegs bist, dann hast du dich für den leichten Weg entschieden. Es ist easy, dieses Leben zu führen, so wie du es bislang führst; das tun nämlich alle. Du denkst, du bist etwas Besonderes? Wenn du das Leben ohne mich lebst, dann tust du das, was alle tun, denn viele sind hier unterwegs und es ist ein einfaches Leben. Du machst es dir sehr, sehr leicht. Du denkst, du bist vorbildlich? Du machst, was jeder „Hannes“ tut.

Am Anfang ist der Weg leicht, alles ist breit, das bedeutet: Du bist frei, du bist dein eigener Herr. Es ist ein Leben nach deinen eigenen Maßstäben, ein Leben ohne Einschränkungen und ohne Verpflichtungen. Denn: Ich selbst bestimme das, was mir guttut, und ich gehe, wohin ich will.

So sehr dieses Leben von Freiheit gekrönt scheint, mein Freund, bedeutet es am Ende ein bitteres Erwachen. Diese Freiheit wird einen Preis von dir fordern, und am Ende steht Verderben. Am Ende steht Vernichtung, Untergang, Zerstörung. Und du sollst das jetzt hören, damit du weißt, was dir am Ende blüht, wenn du dieses Leben der vermeintlichen Freiheit wählst, wo du dein eigener Herr bis und einfach die Dinge tust, die dir in den Sinn kommen.

Wenn du ohne Jesus leben willst und die breite Straße dieses Lebens genießen möchtest, am Ende wirst du zerstört. Du wirst verderben, wie eine eklige Frucht, die am Anfang noch gut aussah, aber mit der Zeit schrumpelig wird, ekelhaft und ungenießbar – und dann wirst du weggeworfen werden.

Das ist Jesus. Das ist Jesus. Am Ende steht Verderben.

Wir mögen diese Konsequenz nichts. Wir mögen schon nicht über Sünde reden, noch viel weniger über die Konsequenz der Sünde. Jesus ist da ganz klar. Jesus macht auch nicht lange herum. Hey, ich habe keine Zeit, mit dir über etwas zu palavern. Du musst jetzt hören. Du hast ein Ohr und du hörst meine Stimme? Ich sage dir jetzt, wohin dieses Leben ohne Jesus führte. Du wirst dich zerstören. Und du wirst den Preis zahlen für das, wofür du dich hier und heute entscheidest.

Und Prediger Francis Chan hat gesagt, Zitat: „Ich glaube, einige von uns sollten aufhören, uns für Gott zu entschuldigen und endlich anfangen, uns bei Gott dafür zu entschuldigen, dass uns die Art und Weise peinlich ist, wie er sich offenbart hat. Einigen ist es peinlich, über diese Dinge zu sprechen; einigen ist es peinlich, über die Konsequenz unserer Sünde und die Konsequenzen unserer Gottlosigkeit und Rebellion zu sprechen, dass am Ende die Hölle auf uns wartet.“

Wir wollen diese Dinge nicht sagen, und glaubt mir, ich mag es auch nicht, darüber zu reden. Aber Jesus tut es, und ich möchte nicht zu denen gehören, die sagen: Ich entschuldige mich für das, was Jesus gesagt hat. Es tut mir leid, dass ich gerade deine religiösen Gefühle verletzt habe.

Nein(!), dazu haben wir kein Recht.

Jesus sagt diese Dinge, und sie sind Wahrheit. Jesus stellt sich zu diesen Dingen, und er möchte, dass wir sie hören – dass wir die Warnung Gottes an uns hören. Denn die Warnung Gottes ist eine Liebestat an uns Menschen.

Jesus tut das nicht, weil er die Menschen hasst, verabscheut und ablehnt. Jesus tut das, weil ihm die Menschen wichtig sind. Weil ihre Ewigkeit ihm am Herzen liegt. Er möchte sie bei sich haben – und eben nicht in der Gottverlassenheit enden lassen.

Darum, wenn du gewarnt wirst, dann schätze das. Die Ermahnung, die du hörst, lass sie nicht einfach ziehen. Ich weiß, wir funktionieren so: Es nervt uns oft, wenn unsere Eltern uns korrigieren oder wenn Freunde uns ermahnen – „Ach der schon wieder, es nervt mich.“ Aber hast du einmal darüber nachgedacht, dass diese Leitplanken dir zum Segen dienen sollen? Dass dein Leben aufblühen soll und du nicht verenden sollst? Ja, es nervt uns gewaltig, aber die „Nervtöter“ in unseren natürlichen Beziehungen sind oft diejenigen, die sich wirklich für uns interessieren, denen wir nicht egal sind.

Wenn du Freunde oder Kollegen um dich herum hast, denen es völlig egal ist, was du sagst, denkst und tust – dann bist du ihnen tatsächlich egal. Du bist für sie austauschbar. Aber das ist doch keine Freundschaft, keine echte Wert-schätzung und keine Liebe. Ich möchte Menschen um mich haben, die keine Angst davor haben, ehrlich zu mir zu sein und authentisch zu sein und mir zu zeigen: „Hey, so sieht es bei dir aus.“ Das ist Freundschaft, das ist Liebe!

Aber wenn ich Freunde um mich habe, Menschen, die einfach machen, was sie wollen, und wenn ich in die falsche Richtung gehe, ist ihnen das egal – auch wenn sie die Dinge sehen, aber nichts sagen –, die lieben mich nicht. In Wahrheit hassen sie mich, weil sie nicht bereit sind, mir die Wahrheit zu sagen.

Und Jesus liebt uns, deswegen sagt er diese Dinge. Ja, Jesus liebt uns, und genau deshalb spricht er diese Dinge aus. Das nächste Mal, wenn du von Sünde und Hölle hörst, dann danke Gott dafür, dass er dich liebt. Danke ihn dafür, dass er dein Ohr nicht in Ruhe lässt und du seine Warnung hörst – eine Warnung, die Jesus in Liebe ausspricht.

Lasst uns Matthäus 13, Verse 49 und 50 lesen, was Jesus im selben Evangelium sag – Wow, und dann müssen wir Vollgas geben – Jesus sagt: So wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. Achtung! Nicht: „Es könnte sein“ oder „Vielleicht wird es so sein“. Nein, Jesus sagt: „So wird es sein!“ In der Vollendung des Zeitalters – also in der Phase, in der wir jetzt leben, die jeden Augenblick zu Ende gehen kann – wird Folgendes geschehen, hört gut hin: Die Engel werden hinausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und sie in den Feuerofen werfen; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

Hey, im Matthäus-Evangelium spricht Jesus sechsmal von diesem „Weinen und Zähneknirschen“. Jesus ist eine wichtige Wahl. Es gibt niemanden in der Bibel, der so viel über die ewige Verdammnis und die Hölle gesprochen hat wie Jesus. Jesus ist derjenige, der am allermeisten darüber gepredigt hat. Es ist wichtig, dass wir das hören. Und die Engel werden hinausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern. Aus der Mitte der Gerechten – das sind oft die Leute, die denken: Ich bin doch mittendrin, in der Bande der Gerechten, dann wird das schon irgendwie auf mich abfärben. Jesus sagt, aus dieser Mitte werden Leute herausgezogen, weil sie in Wahrheit kein erneuertes Herz hatten, weil sie in Wahrheit nicht aus Gott waren, weil sie in Wahrheit keinen klaren Entschluss für Jesus gefasst haben.

Und darum sagt Jesus in Matthäus 25, Vers 41: Geht von mir Verfluchte, geht von mir Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

Ich will nicht an dem Ort sein, wo der Satan sein Schicksal erleiden wird. Ich will nicht an dem Ort sein, wo Satan seine Strafe, seine Packung empfangen wird. Da möchte ich nicht verweilen. Das will ich nicht! Danke, Jesus, dass du mich warnst. Danke, Jesus, dass du mir nach all diesen langen Predigten über das Königreich Gottes sagst: Entscheide dich!

Jesus ist gekommen, um uns nicht im Stich zu lassen. In Vers 14 heißt es: Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

Auf dem Weg zum Leben zu sein, ist kein Zufall. Das passiert nicht einfach so mit dir. Es ist eine erfahrbare Realität, und dafür müssen wir einen klarer Entschluss fassen. Es ist eine individuelle Entscheidung, die alles, alles von uns abverlangt. Die enge Pforte und der schmale Weg – das ist eine enge Geschichte, Leute. Es gibt nicht viele Optionen. Es gibt nur eine, und die ist Jesus. Jesus oder gar nichts! Jesus oder gar nichts!

Die Frage ist: Wofür entscheiden wir uns? Und warum sage ich: Da wird alles von uns abverlangt?

Jesus sagt an einer anderen Stelle in Lukas 13, Vers 24: Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen. Ringt danach – das passiert nicht einfach so. Du befindest dich nicht plötzlich auf dem schmalen Weg, der zum Leben führt. Nein, du wirst merken, dass du auf dem schmalen Weg unterwegs bist. Du merkst, dass das Ding eng ist. Du merkst, wenn du mit Jesus unterwegs bist oder wenn du nicht mit Jesus unterwegs bist. Jesus macht einen Unterschied in unserem Leben. Es ist unmöglich, viele Jahre als Christ unterwegs zu sein und keinen schmalen Weg in deinem Leben zu erleben – Veränderung an deinem Charakter zu erleben. Wer das nicht erlebt, der ist mit Jesus auch nicht unterwegs. Wenn du mit Jesus unterwegs bis, dann macht das einen Unterschied in deinem Leben. Du wirst sehen, dass Jesus Hand anlegt und dich zum Guten, zum Segen verändert. Aber es ist auch kostbar. Es kostet dich etwas.

War der breite Weg anfangs leicht und das Ende sehr schrecklich – Verderben –, so ist der schmale Weg hier an dieser Stelle steinig, schwer und hart. Aber das Ende, meine Lieben, ist dafür was? Leben, Herrlichkeit, Genuss. Und die Frage ist, was wollen wir? Wollen wir zu Anfang den einfachen, breiten Weg und am Ende die Rechnung oder sind wir bereit zu sagen: „Hey Jesus, ich nehme mein Kreuz auf mich, ich verleugne mich selbst und folge dir nach. Deine Maßstäbe sind meine Maßstäbe, deine Worte sind auf meinem Herzen geschrieben und ich liebe dich.“

Und es wird etwas von mir abverlangen, aber am Ende steht Herrlichkeit. Am Ende werde ich Gott schauen und nicht mit dem Satan in derselben Suppe hocken. Sondern ich werde mit Gott sein und die Bibel sagt: „Ich werde so sein wie er.“ Ich werde ewig sein und ich werde verherrlicht werden. Warum? Weil ich in der Herrlichkeit des Allmächtigen bade. Weil die Herrlichkeit Gottes uns so ummanteln wird, dass wir selbst verherrlicht sind – dass wir vollkommen Licht sind, dass wir vollkommen genießen können und keinen Mangel haben, dass wir komplette Wiederherstellung für unser Herz und für unseren Leib erleben werden. Wir werden emotional, seelisch und körperlich wiederhergestellt. Wir bekommen alles neu in alle Ewigkeit. Und das ist die Perspektive, die Jesus zeichnet: Bist du bereit, den schmalen Weg zu gehen, um zu diesem Preis zu kommen? Dann komm zu mir.

Jesus sagt: „Die Pforte und auch der Weg sind eng und schmal.“ Das deutet an, dass sowohl der Anfang als auch der Weg zum Ziel eng sind und für uns eine Herausforderung darstellen. Es ist nicht einfach nur so. Sich für Jesus zu entscheiden, ist eine herausfordernde Angelegenheit. Der ganze Weg bis zum Ziel ist eine Herausforderung für uns, und Jesus bereitet uns darauf vor. Jesus sagt: Der Weg ist schmal. Das griechische Wort, das Jesus hier verwendet, bedeutet, dass der Weg voller Bedrängnis ist.

Dass wir Bedrängungen erfahren, dass es etwas von uns abverlangt, etwas von uns fordert, dass wir vielleicht aus-gelacht und verfolgt werden dafür. Denn wir sind da nicht mit vielen unterwegs – das sind wenige. Ja und es braucht echt Mut und Kraft, zu den Wenigen zu gehören. Vielleicht hast du solche Situationen schon einmal erlebt, wo es etwas gekostet hat, nicht populär zu sein, zu den Wenigen zu gehören. Es ist so leicht, zu den Vielen zu gehören. Aber klar auf dem schmalen Weg zu stehen und zu bleiben, wo wenige unterwegs sind – das ist eine schmerzhafte Geschichte.

Und Jesus spricht in Markus 4, Verse 3 bis 7 – da gehen wir jetzt nicht tiefer hinein – davon, dass Bedrängnisse auf uns warten werden. Verfolgung, Alltagssorgen, Reichtum, Lust – all diese Dinge versuchen, uns von diesem Weg abzubringen. Wenn du mit Jesus gehst, dann erwarte Bedrängnis. Diese Dinge versuchen, den Weg noch etwas breiter zu machen, uns herauszufordern und uns von dem schmalen Weg abzubringen.

Deswegen sagt auch Paulus in Apostelgeschichte 14, Vers 22, oder es wird über ihn gesagt: Sie stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie im Glauben zu verharren und sagten, dass wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes hinein gehen müssen. Das Leben als Christ, ist ein Leben voller Bedrängnis, das etwas von mir abverlangt.

Lasst mich zum Schluss kommen.

Wenn du bis hier hingehört hast, dann hat es jetzt das Potenzial, dein Leben auf den Kopf zu stellen, dein Leben zu verändern – endlich zu dem Sinn zu kommen, den Gott für dich erdacht hat.

Und einige stehen vor dieser Pforte, sind aber noch nicht durch diese Pforte gegangen. Sie stehen davor, hören ganz viel über diese Pforte, sind aber nicht bereit, durch sie hindurchzugehen. Die Frage ist: Gehst du? Diese Pforte ist zwar eng, aber sie ist nicht verschlossen – sie ist offen, sie ist offen – und du kannst durch diese Pforte gehen.

Durch die enge Pforte zu gehen bedeutet für dich, hier und heute anzuerkennen: Ja, Herr, du hast recht, ich bin ein Sünder und ich brauche einen Retter. Ich brauche Vergebung für meine Schuld, und ich glaube, dass du, Jesus, stellvertretend für mich am Kreuz meine Schuld getragen hast.

Du hast das vielleicht schon oft gehört, aber die Frage ist: Lebst du danach? Jesus, ich glaube dir, und ich vertraue mich dir an. Ich gebe dir mein Leben. Das ist keine spektakuläre Sache, da muss kein Hokuspokus passieren. Das ist eine Vertrauenssache, eine Beziehungsangelegenheit. Herr, hier und heute sage ich: Du bist mein Gott. Ich glaube dir, ich will dir folgen. Führe mich auf diesen schmalen Weg, weil ich das Leben will – mit dir.

Frage dich, ob heute der Tag ist, an dem du das fest machen solltest. Vielleicht denkst du jetzt nach links und rechts: „Na ja, die da drüben, die sollten mal gut zuhören.“ Aber hör gut zu: Du kannst jahrelange in der Kirche sein, du kannst jahrelang in der Kirche mitarbeiten – und doch nicht aus Gott sein. Denken, dass du mit Jesus unterwegs bist, aber in Wahrheit, wenn du dich mit den Worten Jesu konfrontierst, merkst du – wenn ich Licht auf meine Situation scheinen lasse – Nein, ich lebe nicht mit Jesus. Ich habe nicht dieses ewige Leben.

Mein Freund, heute ist der Tag. Heute ist der Tag, an dem wir zu Jesus kommen können, und er wird uns gerne annehmen. Amen?

Ich möchte denjenigen noch etwas sagen, die schon auf dem Weg unterwegs sind – davon gibt es eine Menge in dem Raum: Meine Lieben, der Weg ist schmal, der Weg ist schmal. Wir müssen Buße tun dort, wo wir den Weg breiter gemacht haben, wo wir nicht bereit waren, in der Nachfolge Jesu zu leben. Jesus sagt: der Weg ist schmal, der zur Herrlichkeit führt. Ohne Heiligung wird niemand den Herrn sehen. Du kannst dich nicht darauf berufen, dich einmal zu Jesus bekannt zu haben um jetzt dein eigenes Ding zu machen. Der Weg ist schmal – bis zum Ziel.

Auf dem schmalen Weg zu bleiben wird für dich und für mich bedeuten, dass wir uns trotz der Hindernisse zu Jesus halten, dass wir nah an Jesus bleiben, dass unser Leben von der Nähe Jesu geprägt ist. Lebst du in der Nähe Jesu?

Bekenne deinen Glauben in deiner Familie – das bedeutet es, den schmalen Weg zu gehen. Bekenne deinen Glauben in der Schule – das bedeutete es, den schmalen Weg zu gehen. Bekenne deinen Glauben in deiner Nachbarschaft, bei den Menschen, mit denen du unterwegs bist; in der Firma, bei deinen Kollegen, mit denen du unterwegs bist; damit sie merken, dass du ein Kind Gottes bist und du den schmalen Weg gehst. Du musst jetzt nicht ständig jeden traktieren, aber die Zeit ist vorbei, in der wir Jesus aus unserem Alltag ausklammern. Die Zeit ist vorbei. Jesus fordert uns dazu auf, uns zu Jesus zu stellen und den schmalen Weg zu gehen.

Also lasst uns aufhören, Jesus zu verleugnen. So mancher ist entschieden für Jesus, ist aber nicht bereit, den schmalen Weg zu gehen und konsequent in der Nachfolge zu sein, um das zu tun, was Jesus von uns fordert.

Einige glauben an Jesus, sind aber noch nicht getauft, obwohl Jesus das sagt: Lass dich taufen! Taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Das bedeutet, den schmalen Weg zu gehen, in aller Öffentlichkeit zu bekennen: Ich gehöre zu ihm. Wenn du noch nicht getauft bist – im Juli taufen wir! Hallelujah! Lass dich taufen und geh den schmalen Weg. Bekenne dich vor dieser Welt, vor der Unsichtbaren und der Sichtbaren.

Und prüfe dein Lebensziel, wo Jesus heute hineinsprechen will. Wie gehst du mit Sünde um? Hat Sünde Platz gefunden in deinem Leben? Ist der Weg ein wenig breiter geworden? Wähle den schmalen Weg. Wie gehen wir mit Alkohol um? Welche Rolle spielt Alkohol in unserem Leben? Überwindet der Alkohol uns, oder überwinden wir den Alkohol, im Namen Jesu? Wie gehen wir mit Unversöhnlichkeit um, und wie gehen wir mit Streit um? Wie gehen wir mit Zwist und Zank um, den wir in unser Leben hineingelassen haben, wo Bitterkeit Wurzeln schlägt? Jesus sagt, der Weg ist schmal und der schmale Weg hat keinen Platz für Bitterkeit und Unversöhnlichkeit. Es ist ein Weg der Vergebung und der Versöhnlichkeit.

Wie gehen wir mit unserer Sexualität um? Machen wir das, was wir wollen, oder nehmen wir die heiligen Standards Jesu für unser Leben an? Wie gehen wir damit um? Der Weg ist schmal. Wie gehst du mit deinen Sorgen um, mit deinen Nöten, mit dem, was dir Kummer bereitet? Versenkt du dich darin, oder wählst du den schmalen Weg und sagst: Jesus, ich lasse los. Ich lasse los und gebe es dir ab. Du musst dich darum kümmern, und ich vertraue dir. Das bedeutet, auf den schmalen Weg zu gehen.

Was Jesus hier sagt, ist ein Wort für Jünger und auch für noch nicht Jünger. Jeder von uns steht vor der Heraus-forderung, diese enge Pforte in den schmalen Weg zu wählen. Und ich bete, dass das heute viele tun. Heute ist der Tag.

Wir werden gleich miteinander singen. Hey, wir trällern keine Lieder, wir sind in der Gegenwart des Herrn. Gebrauche diese Zeit, um vor Gott zu kommen.

Ja, das Mittagessen wartet, die Sonne scheint. Aber Gott ist hier und kann Dinge verändern. Und ich glaube, dass er in unserem Leben die Dinge massiv verändern kann und sich durch uns verherrlichen will. Und ich glaube fest, dass heute ein guter Tag ist, um mit Jesus durchzustarten und zu sagen: Herr, gib mir dieses ewige Leben. Wenn du das noch nicht hast, ich rufe dich dazu auf: Geh hier nicht weg, sondern komme direkt nach dem Gottesdienst zu mir, und wir werden beten. Wir werden gemeinsam durch die enge Pforte gehen, und wir werden feiern, dass diese Pforte offen ist und Jesus dich liebt und dich will.

Amen.

 

Bibelstellen:

Matthäus 7,12–14; Jakobus 4,1; Matthäus 23,4; Matthäus 7,15; Matthäus 7,22.24; 5.Mose 11,26; 5.Mose 30,15; Psalm 1,1.2; 1.Johannes 3,10, Johannes 10,9; Johannes 14,6; Epheser 2,3; Psalm 51,7; Matthäus 13,49.50; Matthäus 25,41; Lukas 13,24; Markus 4,3–7; Apostelgeschichte 14,22