Andreas’ Taufzeugnis

Andreas’ Taufzeugnis

Jesus führt mich und meine Familie auf einem wunderbaren Weg. Ich bin so unendlich dankbar, dass mein himmlischer Vater genau weiß, was ich brauche, was meine Nöte sind und wonach ich mich sehne. Genau an dem Punkt in meinem Leben, als ich überhaupt keine Erfüllung mehr in meinem christlichen Glauben erfahren habe, stand Jesus mir ganz besonders zur Seite. Ich hatte in den letzten Jahren kaum eine Erbauung erfahren, nicht diese Innige Gemeinschaft zu Jesus gespürt, es fehlte mir an Freude zum Wort und zur Gemeinde. Aber Jesus wusste schon längst was ich brauchte, er kennt mich, er liebt mich – ich bin sein Kind. Er möchte, dass keins seiner Kinder verloren geht, deswegen hat er auch mir und meiner Familie gezeigt, wo unser Weg hinführen sollte.

Unser erster Gottesdienst in der Christusgemeinde in Emmendingen war am Silvesterabend letztes Jahr und es ging um die Waffenrüstung Gottes. Seit diesem Abend fand eine Umkehr in meinem Leben statt und in dieser kurzer Zeit bis jetzt hat Jesus in meinem persönlichen Leben großartiges bewirkt. Seitdem sind wir nun als Familie in der Christusgemeinde in Emmendingen. Wir wurden äußerst freundlich aufgenommen. Ich fühlte mich sofort wohl und spürte, dass da Interesse an meiner Person besteht. Gott hat mir wahrhaftige Gemeinschaft geschenkt. Ich wurde sehr schnell integriert und habe in dieser Gemeinde echte Freude und Liebe mitbekommen. Ich habe innerhalb meiner DNA-Gruppe erfahren wie man zu Jesus persönlich beten kann. Ich hatte meine Brüder beten gehört und ich war fasziniert mit welcher Leichtigkeit sie zu Gott beteten und wie sie ihr persönliches Gebet an ihn richteten. Ich danke Gott, dass er die Gebete von anderen benutzt hat, um auf mein persönliches Gebet hinzuweisen. So konnte auch ich lernen freier zu beten und alles persönlicher an Jesus zu richten, weil er nah und nicht fern ist.

Ich habe auch erfahren wie Gott mit mir durch mein Gebet spricht. Eine Antwort von Gott im eigenen Gebet zu erfahren war für mich bis dahin völlig fremd. Die Antwort von Gott in meinem Gebet war übrigens, dass ich mich für die Mitarbeit in der Gemeinde einsetzen soll.
Ab diesem Zeitpunkt überkam mich eine Freude, die ich nicht in Worte fassen kann. Ich wusste und ich weiß, dass mein Einsatz allein der Ehre Gottes dient und ich es gerne und freimütig machen kann. Ihm allein will ich dienen, ihn allein von Herzen lieben, ihn allein anbeten.

Ich bin überwältigt, dass Jesus mir näher ist als jemals zuvor. Ich habe einen lebendigen Glauben, denn ich habe auch einen lebendigen Gott.

Ich habe auch erfahren, dass mein Gebet erhört wird. Ich möchte euch das kurz erzählen, weil es wirklich wahr ist und ich das vorher so nicht erlebt hatte. Ich hatte am Nachmittag einen Fahrradausflug mit meinen Kinder unternommen und während der Fahrt ging mein rechtes Ohr irgendwie zu. Ich hörte meinen eigenen Herzschlag im Ohr. Es war ein ganz unangenehmes Gefühl und ging auch den ganzen Abend nicht weg. Abends im Bett war es besonders schlimm, weil es keine Nebengeräusche mehr gab, außer meinen Herzschlag, den ich jetzt besonders intensiv hörte. Mein Gedanke war, was finde ich bei Google darüber und fast zeitgleich schämte ich mich dafür, dass nicht mein erster Gedanke war, was kann Gott für mich tun. Ich betete zu Jesus und flehte ihn an, mir diese Last ihm Ohr zu nehmen. Und es wurde in der gleichen Nacht kurze Zeit später merklich besser. Am nächsten Morgen war das Pochen so leicht, dass es kaum noch störend war und am späten Vormittag war alles weg. Es wurde mir so sehr bewusst, dass Gott auch heute noch wirkt und ich meinem himmlischen Vater alles sagen kann, was mich bedrückt, eben auch körperliche Leiden und es liegt in seinem Ermessen mir zu helfen. Ich vertraue auf ihn und übergebe ihm alles. Nicht mein Wille, sondern sein Wille geschehe.

Ich bin so froh hier zu sein und vor euch zu stehen und Jesus zu bezeugen. Es gibt nichts wichtigeres im Leben, als sein eigenes Leben Jesus zu übergeben und ihm nachzufolgen. Ich habe die Gewissheit, dass ich ein Kind des Allerhöchsten bin, dass er mich angenommen hat, so wie ich bin und ich weiß, dass er mich liebt. Ich hatte schon lange den Wunsch mich taufen zu lassen und nun freue ich mich sehr, dass es heute soweit ist. Ich möchte mich heute taufen lassen, um vor euch zu bezeugen, dass ich zu Jesus gehöre, er für mich gestorben und auferstanden ist. Ich möchte ihm nachfolgen und mein Leben unter seine Führung stellen. Auch wenn ich fallen sollte, so weiß ich, dass Jesus mein Halt ist.

Ich möchte mit dem Liebingsvers meiner bereits verstorbenen Oma abschließen. Er steht in Johannes 14,6: “Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!”
Ich wünsche mir und uns allen durch Gottes Gnade, dass wir auf dem Weg der Wahrheit bleiben und unseren Blick immer auf Jesus richten.